Kloster Chorin Pfortenhaus um 1300 -magnetisch-

Dieser BARNI-Taler ist maschinengeprägt und ist demzufolge magnetisch. Der BARNI ist ab sofort im Kloster-Shop des Zisterzienserklosters für 3 EURO erhältich. Limitierte Auflage.


Pfortenhaus des Klosters Chorin

Das Pfortenhaus ist um 1300 entstanden. Es schloss gemeinsam mit der prächtigen Westfassade den Westbau des ehemaligen Zisterzienserklosters ab. Die Blend- und Giebelgliederung nimmt daher auch die Gestaltungsprinzipien des Westgiebels in kleiner Form
auf. Das heutige Pfortenhaus wurde vor ein erstes Pfortenhaus gesetzt, dass im inneren auch noch erkennbar ist. Er ist hingegen prächtiger gegliedert und mit zusätzlichen Blendelementen versehen worden. Das Pfortenhaus entstand im Zuge einer Planänderung kurz vor der Fertigstellung der Klosteranlage. Zu diesem Plan gehörte der 1993 entdeckte Laiengang, der westlich vor dem Refektorium verlief.
Dieser Gang ermöglichte es den Laien vom Pfortenhaus in den Vorraum der Kirche (sogen. Fürstensaal) zu kommen, ohne den Kreuzgang
zu betreten. Vom Pfortenhaus aus war es ebenso möglich, in das Dormitorium, den Schlafsaal der Laien zu gelangen. An der rechten Seite
ist noch der Ansatz einer Wendeltreppe erkennbar. Wer zu welchen Zeiten welchen Weg im Kloster nahm, ist noch nicht abschließend
geklärt. Das Pfortenhaus hatte eine zentrale Portalfunktion, die durch die Architektur betont wurde. Der Giebel erscheint, wie im Block
davor gesetzt und erfährt durch die vielen Akarden und Blendfenster eine Mehrstöckigkeit, die ihn höher erscheinen lässt, als er es wirklich ist. Er wird von Wimpergen gekrönt, die Bezug auf das Blendwerk am Portal nehmen. Drei Rosetten und drei sogenannte Kreuzblumen
bilden eine Spitze aus, die uns an eine Krone denken lässt. Dieses Pfortenhaus kommt damit seiner Bedeutung als Portal einer landesherrlichen Hausklosters nach und fügt sich dennoch wunderbar in die Giebellandschaft des Klosterensembles ein.

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