Messingwerksiedlung Eberswalde

1696/97 entstand das erste Messingwerk Brandenburgs. Anfangs waren die Zahlen jedoch schlecht, erst mit der Übernahme der renommierten Berliner Bank Splitberger & Daum begann der Betrieb sich zu entwickeln. Die erste Kate im Areal der Messingwerksiedlung wird auf das Jahr 1721 datiert. Somit begann die Geschichte der Messingwerksiedlung, die nun schon über 300 Jahre währt. Die Entwicklung erster Fertigbauhäuser geht auf diese Zeit und dieses Werk zurück. So wurden Häuser mit leichter Holzrahmbauweise und dünner Kupferblechverkleidung entwickelt und sollten eine angeblich unbegrenzte Lebensdauer haben. Auch der berühmte Walter Gropius befasste sich mit diesen und half bei deren Entwicklung. Einige der Kupferhäuser sind auch heute noch in der Messingwerksiedlung wiederzufinden, die natürlich auch für die Werksangehörigen errichtet wurden. Der zur Siedlung gehörende Finower Wasserturm, 1917/18 erbaut, ist ebenfalls ein Magnet für Gäste und Einheimische. Auch das königliche Hüttenamt, in dem schon Friedrich Wilhelm I. und sein Sohn einen Fuß setzten, konnte restauriert werden. Das Areal steht heute aufgrund seiner großen Bedeutung unter Denkmalschutz und wird seit 1999 umfangreich saniert.

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